Brenner noch immer zu: Grenze der Belastbarkeit ist bereits erreicht

Wann ist Reisen über den Brenner wieder möglich? Plan gibt es noch keinen. In Südtirol sorgt das für Sorgenfalten – im Kleinen wie im Großen.

Gähnende Leere gestern Mittag in der Gemeinde Brenner. „Für uns ist die aktuelle Situation eine Katastrophe“, sagt Bürgermeister Franz Kompatscher.
© Foto Rudy De Moor

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Bozen, Brenner – Alle großen Krisen, welche die Gemeinde Brenner im Lauf ihrer Geschichte meistern musste, hängen in irgendeiner Weise mit Bestehen oder Wegfall der Grenze zwischen Österreich und Italien zusammen. „Als der Schengenraum geschaffen wurde, haben wir anfangs stark draufgezahlt“, sagt Franz Kompatscher, Bürgermeister des 2200-Einwohner-Ortes in Südtirol. „Wir lebten damals von der geschlossenen Grenze, haben uns aber wieder aufgerappelt“, betont Kompatscher. Alles umsonst? Denn: Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es seit Mitte März wieder Reisebeschränkungen. Am Brenner wird kontrolliert. „Die aktuelle Situation ist für uns eine Katastrophe“, sagt der Bürgermeister.

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