Stihl trotz Corona auf Vorjahres-Rekordkurs

Der Trend zu Akku-Gartengeräten wie etwa Mährobotern hält laut Stihl an.
© Stihl

Langkampfen – Der Gartengerätehersteller Stihl Tirol mit Sitz in Langkampfen zeigt sich nach dem Rekordumsatz vom Vorjahr trotz der Corona-Krise auch für das laufende Jahr optimistisch. „Die Auftragslage ist ermutigend“, erklärte Geschäftsführer Clemens Schaller gestern. Der befürchtete „Corona-Dämpfer“ sei bei Stihl nicht eingetreten. „Die Ersatzteilbestellungen haben zugenommen, der Reparaturbedarf hat zu einem kleinen Boom geführt“, so Schaller. Auch bei der Versorgung mit den nötigen Maschinenteilen habe es keinen nennenswerten Engpass gegeben. „Wir beziehen manche Bauteile aus Asien und Norditalien – auch hier klappte die Versorgung gut.“ Mitte März musste das Werk im Langkamp­fen eine Woche schließen, auch um die geforderten Corona-Hygienemaßnahmen umzusetzen. So sei der Schichtbetrieb zeitlich entzerrt worden, um im Schichtwechsel die Montagelinien zu reinigen.

Die Umsätze liegen derzeit trotzdem auf dem Niveau des Vorjahres. 2019 erwirtschaftete Stihl Tirol nach dem Ausbau – u. a. mit drei zusätzlichen Montagelinien – einen Umsatz von 456 Mio. Euro. Das sei ein Plus von 18 % im Vergleich zu 2018, wie die Unternehmensspitze betonte. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 558 auf 639 Mitarbeiter. Auch aktuell sei man weiter auf Mitarbeitersuche. Rund 40 Stellen seien offen, vor allem im Montagebereich, im Qualitätsmanagement, in der Produktentwicklung und im Einkauf. „Kurzarbeit war und ist kein Thema“, betonte Schaller. (mas)

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