Tote Schafe in Osttirol: „Wolf und Vieh, das geht nicht“

Im Gemeindegebiet von Matrei vermuten geschädigte Bauern gleich mehrere Wölfe. „Der Wolf muss weg, bevor noch Menschen zu Schaden kommen“, sagt einer der Betroffenen.

Auch dieses kugelscheckige Bergschaf fiel vor wenigen Tagen in Zedlach bei Matrei in Osttirol vermutlich einem Wolf zum Opfer.
© Wibmer

Von Christoph Blassnig

Matrei i. O. – Auf Weiden im Matreier Ortsteil Zedlach sind zuletzt mehrere Schafe vermutlich von einem Wolf gerissen worden. Betroffen ist neben anderen Bauern auch Hannes Wibmer. „Wolf und Viehhaltung gehen in unserem Gebiet nicht zusammen. Der Wolf muss weg, bevor noch Menschen zu Schaden kommen“, sagt der Nebenerwerbsbauer, der 40 Schafe und ein Dutzend Lämmer hält. Manche seiner Kollegen hätten mittlerweile Angst, ihre Schäden überhaupt zu melden. „Man wird auf Facebook beschimpft, wenn man die toten Tiere herzeigt.“

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