Überlebender nach Tragödie am Plansee: "Der Schock sitzt noch tief"

Armin Sakanovic konnte sich Montagabend aus einem Unfallwrack im Plansee befreien. Die Bilder des Unglücks haben sich eingebrannt. Jetzt fordert er bauliche Maßnahmen.

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Peter Mair • 23.05.2020 23:57
Da die Planseestrasse ohnehin bereits mit 60 und teils sogar 30km Tafeln beschildert ist und sich ohnehin nicht als Rennstrecke für 400 PS Autos eignet,wäre wohl etwas Eigenverantwortung und keine Forderung gefragt. Es ist eher sinnvoll auch bei PKWs einen Stufenführerschein auch zur Sicherheit oft Unbeteiligter einzuführen
Agnes Pucher • 23.05.2020 19:07
Zuerst möchte ich den Angehörigen des tödlich Verunglückten mein Mitgefühl ausdrücken. Dass aber der Beifahrer und dessen Angehörigen plötzlich Forderungen aufstellen(da muß etwas gemacht werden?damit die Straße sicherer wird und eine Petition starten und auch noch medial groß unterstützt werden ist für mich unverständlich.Nicht angepasste Geschwindigkeit kann überall zu einer Tragödie führen nicht nur an der Planseestraße. Während der Ausbilung wird Einem das auch beigebracht und die Geschwindigkeitsbeschränkungen haben nicht nur Empfehlungscharakter, sondern sind (meistens)an gefährlichen Stellen angebracht. Wenn ich zu jemanden ins Auto steige, den ich noch nicht einmal kenne(abgesehen von Corona) und mir dessen Sportwagen vorführen lasse dann grenzt das einfach nur an Dummheit. Ich kann mir vorstellen dass die Fahrt bis zu dem tödlichen Aufprall alles andere als eine gemütliche Fahrt war und sich beide bis dahin als Unbesiegbar gefühlt haben. Demut den Unfall überlebt zu haben wäre angesagt,nicht Forderungen zu stellen.
Norbert Hofer • 23.05.2020 13:50
Stimmt. Bauliche Maßnahmen müssen her, damit der Raser von heute auch morgen noch mit weit über 100 in der 50 km/h Beschränkung fahren kann. Auch wenn mir die Familie des Verunglückten unendlich leid tut, bin ich froh, dass dieses mal zumindest kein Unbeteiligter das Leben lassen musste.
Filomena Gerber • 23.05.2020 10:16
Leider lernt die Jugend nur durch Schmerz, sie fordert nur auch wenn sie die Fehler macht. Ich fordere auch eine Ps Beschränkung bis zum 25 Lebensjahr von maximal 100 Ps. Man kann ja nachlesen das nicht bereit sind freiwillig an Regeln und Verbote zu halten.
Brigitte Epaperkunde • 23.05.2020 16:05
Auch mit 100PS kann man an der falschen Stelle zu schnell sein - und das nicht nur BIS 25.
Andreas Oberhammer • 23.05.2020 10:09
Mein Beitrag mit dem Hinweis dass Eigenverantwortung und nicht eine bauliche Maßnahmen gefragt ist, wurde gelöscht. Interessantes Verhalten der Redaktion....
Stefan Lughofer • 23.05.2020 09:51
Es ist davon auszugehen, dass es an dieser Stelle eine Tempobeschränkung gibt. In diese hat wie 95% aller Gebote und Verbote im Strassenverkehr einen Sinn. Hält man sich dran, passiert auch nichts. Leider sind die Strafen aber viel zu niedrig und kontrolliert wird eh zu wenig(Handy am Steuer). Auch im grünen Innsbruck gibtves zahlreiche Strassen auf denen Nachts Geschwindigkeiten über 100 km/h gefahren werden. Fixe Radarstationen gibt es kaum und wenn werden Sie deutlich sichtbar montiert. Mils hat mehr und moderne Radarstationen wie ganz Innsbruck.
Margarethe Scheiber • 23.05.2020 07:24
Gottseidank hat wenigstens einer der beiden jungen Männer überlebt, aber: was für ein Schwachsinn. Zuerst bewundert man Sportwagen mit viiiielen PS so sehr, dass man bei einem Wildfremden ins Auto steigt für eine tolle Probefahrt, dann ist die tolle Probefahrt einen Ticken zu toll und dann fordert man bauliche Maßnahmen, die zu schnelles Fahren verhindern sollen. Junge, Junge, zieh doch bitte due RICHTIGEN Schlusffolgerungen aus deinem Erlebnis!
Alexander C. Messmer • 23.05.2020 05:55
Bauliche Maßnahmen am Plansee. Da bin ich dagegen. So leid es mir für die Familie und die Hinterbliebenen tut, aber einen 400 PS Wagen “zeige” ich nicht den Plansee entlang. Im Gegenteil: Tempobremsen und 30 km/h Beschränkung ...

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