Von bösen Schulden und milden Gaben: Ökonom Martin Gächter im Interview

Das deutsch-französische Wiederaufbau-Konzept für stark betroffene Staaten stößt auf Widerstand in Wien. Dabei habe der Vorschlag nichts mit den umstrittenen Euro-Bonds zu tun, sagt Ökonom Martin Gächter.

© iStockphoto

Von Gabriele Starck

Innsbruck, Vaduz – Dass ausgerechnet von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen wird, hart getroffenen Staaten mit Zuwendungen aus der Corona-Krise zu helfen, hat viele überrascht und einige wohl auch kalt erwischt. Bislang galt Deutschland als vehementer Gegner gemeinsamer Schulden und war damit ein starker Mitstreiter unter den so genannten „Sparsamen“ wie Österreich und den Niederlanden. Die TT sprach mit dem Ökonomen Martin Gächter, wie es dazu kommen konnte und was der Vorschlag tatsächlich bedeutet.

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