Coronavirus legt den Finger auf die Wunden der Gesellschaft

Eine mobile, finanzkräftige Schicht hat das neue Virus in die Welt getragen. Hängengeblieben ist es vorerst bei den Schwächsten.

Inzwischen häufen sich die Covid-19-Infektionen bei Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen wie in Postverteilerzentren.
© APA/Trippolt

Von Gabriele Starck

Innsbruck – Es ist nicht mehr der weltgewandte Geschäftsreisende oder die urlaubende Mittelschicht in der Après-Ski-Bar, die zu Beginn dem SARS-CoV-2 als optimaler Nährboden gedient haben. Zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie mit all den Vorsichtsmaßnahmen, vor allem aber dem Distanzhalten muss sich das Coronavirus andere Verbreiter suchen. Es sind nicht mehr die besser Gebildeten und Wohlhabenderen, sondern die schwächsten Bevölkerungsgruppen, die nun einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

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