Voller Einsatz für die Pflege der Almen in Wattenberg

Harte Arbeit: Im steilen Gelände der Poversalm halfen Freiwillige den Bauern beim Entfernen des Weißen Germers, eines Weideunkrauts.
© Andreas Pittl

Wattenberg – So geht Solidarität in den Bergen: Rund 25 fleißige Freiwillige folgten kürzlich einer Bitte der Wattenberger Bäuerinnen rund um Rosi Prem und leisteten tatkräftige Mithilfe bei der Almpflege: Im steilen Gelände der Poversalm galt es, den so genannten Weißen Germer zurückzudrängen, ein stark giftiges Weideunkraut, das sich rasch verbreitet und andere Pflanzenarten verdrängt, also die Biodiversität der Almfläche einschränkt und gefährlich für die Weidetiere sein kann.

In harter Arbeit, als „Schwenden“ bezeichnet, konnten die Helfer an zwei Tagen gut 150 Säcke der Pflanze samt ihrer tiefen Wurzeln ausgraben und entfernen – zirka die Hälfte des Weißen Germers in diesem Areal. Den Rest müssen die Bauern noch vor dem Auftrieb der Weidetiere entfernen – bzw. vor der Blütezeit, damit sich die Pflanze nicht weiterverbreiten kann.

Als Mittagskost gab es für die Freiwilligen schmackhaftes „Essen auf Rädern“ – Speck, Kaminwurzen, Butter, Brot, Käse und Kuchen, alles selbst gemacht von den Bäuerinnen und Bauern am Wattenberg. Auch für nächstes Frühjahr hoffen die Wattenberger Almbauern wieder auf Unterstützung aus der Bevölkerung. (TT)

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