Hohe Aufklärungsquote: Schwazer Polizei zog Bilanz

Mehr als 3900 angezeigte Delikte beschäftigten von November 2018 bis Ende Oktober 2019 die Polizei. Dieser Wert ist in den letzten Jahren relativ gleich bleibend.

Wolfgang Löderle (l.) und Martin Waldner verweisen auf 3900 angezeigte Delikte und 93.000 Verwaltungsübertretungen im Straßenverkehr.
© Dähling

Schwaz –Sieben Alpintote im Winter und zehn im Sommer. Das ist die traurige Seite der Alpinpolizei-Statistik im Bezirk Schwaz von November 2018 bis Ende Oktober 2019. Mehr als 3900 angezeigte Delikte beschäftigten in diesem Zeitraum die Polizei. Dieser Wert sei in den letzten Jahren relativ gleich bleibend, erklärt Bezirkspolizeikommandant-Stv. Martin Waldner. Mit einer Aufklärungsquote von 55,2 Prozent konnte ein Spitzenwert erreicht werden. „Allerdings fallen hier auch die Ski- und Verkehrsunfälle mit hinein, auf die rund die Hälfte der 939 strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben entfallen“, klärt Waldner auf. Erfreulich sei, dass die Zahl der Einbrüche in Wohnhäuser um 62,5 Prozent zurückging.

Von den fast 1000 angezeigten Diebstählen entfallen übrigens 417 auf Wintersportgeräte. Neuerlich zugenommen habe die Internetkriminalität: 45 Straftaten (plus 55,2 Prozent) weist de Statistik aus. „Bestellte, bezahlte Ware wurde nicht geliefert“, nennt Waldner ein häufiges Betrugsdelikt.

Auf den Straßen des Bezirks Schwaz sorgten vor allem die Radargeräte auf der A12 für 30 Prozent mehr Anzeigen seit 2015, weiß Bezirkshauptmann-Stv. Wolfgang Löderle. 93.000 Verwaltungsübertretungen gab es im Straßenverkehr – viele davon wegen Geschwindigkeitsübertretungen auf der A12. 519 Führerscheine wurden 2019 entzogen, 275 wegen Alkohol am Steuer. (ad)

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