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Sportareal der WSG erhitzt die Gemüter in Wattens

Die Initiative „Wattens wandeln“ kritisiert mangelnde Information und Einbindung rund um den Neubau des Trainingsareals. Das weisen alle Gemeinderatsfraktionen klar zurück.

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Auch künftig werde das Sportareal öffentlich zugänglich sein, betont die Wattener Gemeindeführung.
© Domanig

Wattens – Kein Thema sorgt in Wattens derzeit für größere Emotionen als die Neugestaltung des Sportareals, eine Kooperation der WSG Swarovski Tirol und der Marktgemeinde. Als Reaktion auf das Großprojekt hat sich auch die neue, parteiunabhängige Initiative „Wattens wandeln“ formiert, die scharfe Kritik übt – nicht nur an den jüngsten Baumfällungen (die TT berichtete), sondern generell an der Gemeindepolitik.

Die Bevölkerung, so der Kern der Kritik, sei über das Projekt und dessen Auswirkungen zu wenig informiert, eine frühzeitige Einbindung verabsäumt worden.

Dabei gehe durch die Neugestaltung nicht nur die alte 400-m-Laufbahn verloren, sondern auch „öffentlicher sozialer Raum“, so Reinhard Egger von „Wattens wandeln“. Man gehe davon aus, dass das Areal für private Freizeitsportler nur noch eingeschränkt bereitstehen werde. Für Leichtathletik bzw. inklusiven Sport werde zwar eine neue Anlage geschaffen, diese sei aber nicht mehr wettkampftauglich.


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