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BBT-Vorstände: „Inbetriebnahme 2028 ist nicht zu halten“

Erstmals bestätigen die Vorstände des Brennerbasistunnels, dass sich die Fertigstellung des 55-Kilometer-Eisenbahntunnels verzögern wird.

Mehr als die Hälfte des Brennertunnels ist derzeit in Bau.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Am Dienstag hat der EU-Rechnungshof seinen Bericht zum Brennerbasistunnel veröffentlicht. Er vermisst darin eine Kosten-Nutzen-Analyse und spricht davon, dass die Umsetzung des Brennerbasistunnels um zwölf Jahre hinter dem Zeitplan zurückliegt. Gestern wiederum stellte sich der österreichische Vorstand der Basistunnelgesellschaft BBT SE, Martin Gradnitzer, den Fragen der Abgeordneten im Verkehrsausschuss des Tiroler Landtags. Dort blieb Gradnitzer jedoch recht unverbindlich und verwies auf die aktuell stattfindende Überprüfung des Bauprogramms und des Zeitplans. Außerdem wird im Sommer die Kostenschätzung von derzeit 9,3 Milliarden Euro ebenfalls einer Überprüfung unterzogen.

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