„Magic“ Jakob Schubert und die coole nationale Sommerserie

Drei Monate, zehn Bewerbe – der Kletterverband Österreich (KVÖ) startet Anfang Juli in Innsbruck die „Austria Climbing Summer Series“.

Jakob Schubert knackte die Boulder reihenweise.
© Moritz Liebhaber

Innsbruck – Keine Olympischen Spiele, kein Weltcup, kein Europacup, kein Einladungsmeeting. Nichts. Lockdown sozusagen. Also machten sich die Verbandsverantwortlichen ans Werk und präsentierten gestern nach langer Vorlaufzeit die „Austria Climbing Summer Series“, eine nationale Kletterserie mit prominenten Gästen aus Deutschland und der Schweiz. Der Auftakt erfolgt am 8. und 9. Juli mit einem Boulder-Bewerb an der mobilen WM-Wand von 2018 in der Leichtathletik-Halle im Sillside Areal in Innsbruck, am 10. Juli findet der erste von drei Speed-Wettkämpfen im Kletterzentrum Innsbruck statt. Insgesamt werden bis September zehn Bewerbe durchgeführt. Den Abschluss bildet ein Wettkampf im olympischen Kombinationsformat. „Richtig cool“ findet das nicht nur Olympia-Fixstarterin Jessica Pilz.

Apropos cool. Jakob Schubert verbrachte die vergangenen Tage in der Schweiz. Wobei im Klettergebiet „Magic Wood“ in Graubünden der Name Programm schien. Binnen zweier Tage gelangen dem Boulder-Vizeweltmeister neun Boulder (darunter fünf 8+), davon fünf beim ersten Versuch. Auch die „Never ending Story“ wurde kurzerhand geflasht: „Besser hätte es nicht laufen können.“ (m. i.)


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