Austria will Führung verteidigen, Tirol hofft auf Revanche

Die Wiener Austria will ihre Nummer-Eins-Position in der Bundesliga-Quali-Gruppe am Samstag mit dem zweiten Sieg gegen WSG Tirol innerhalb weniger Tage verteidigen. Der Aufsteiger braucht Punkte im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf Schlusslicht Admira, das in Altach zu Gast ist, beträgt nur einen Punkt. Der Vorletzte Mattersburg will seine Heimschwäche gegen St. Pölten ablegen (alle 17.00 Uhr).

Die Austria nimmt ihren dritten Sieg in Folge ins Visier, mit dem sie ein weiteres Teilstück in Richtung Europa-League-Play-off hinter sich bringen würde. „Das könnte ein großer Schritt sein. Mit einem weiteren Erfolg könnten wir uns oben festbeißen“, sagte Austria-Trainer Christian Ilzer. Zu erreichen sei dies aber nur durch harte Arbeit. „Das Spiel wird uns alles abverlangen.“ Der Vorsprung auf Verfolger Altach beträgt einen Punkt, der Polster auf die viertplatzierten Tiroler ist bereits acht Zähler. Die wollen unbedingt Revanche nehmen für das bittere 0:1 in einer samt Ausschluss von Stürmer Kelvin Yeboah turbulent zu Ende gegangenen Partie am Dienstag. „Sie verdienen so viel mehr als wir, und wir spielen sie tot“, meinte WSG-Mittelfeldspieler Dino Kovacec mit Blick auf die Partie.

Die Admira erkämpfte sich zuletzt ein 1:1 gegen Altach. In der Neuauflage in Vorarlberg soll noch mehr herausschauen. „Wir haben uns im Heimspiel gegen Altach gut präsentiert und es wäre mehr drinnen gewesen. Wenn wir so auftreten wie daheim, ist auch in Altach alles möglich“, sagte Trainer Zvonimir Soldo. Die Altacher sind gegen die Niederösterreicher sechs Partien sieglos. „Die Play-offs fangen jetzt erst richtig an. Es geht ans Eingemachte. Ich denke, wir haben uns eine gute Voraussetzung geschaffen“, verlautete Altach-Coach Alex Pastoor. Das Remis zuletzt wollte er nicht überbewerten: „Wir sind keine Roboter. Es ist normal, dass die Leistung auch einmal schwankt.“

Vor einer richtungsweisenden Partie stehen Mattersburg und St. Pölten. Die beiden Teams sind nur durch einen Zähler voneinander getrennt. Der Sieger darf sich über einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt freuen. Am Dienstag behielten die Niederösterreicher vor eigenem Publikum mit 1:0 die Oberhand. „Mattersburg wird sich mit allem, was sie haben, in diese 90 Minuten hineinwerfen, da müssen wir entsprechend dagegenhalten“, forderte St. Pöltens Trainer Robert Ibertsberger. Die Burgenländer wollen ihre Heimschwäche ablegen. Sie haben seit dem 2:1 gegen Hartberg in der ersten Runde im vergangenen Juli im Pappelstadion nicht mehr gewonnen. „Für meinen Geschmack haben wir in den ersten fünf Runden der Qualifikationsgruppe um zwei Punkte zu wenig geholt. Die müssen wir jetzt aufholen“, sagte Trainer Franz Ponweiser, der „Verlieren verboten“ als Motto ausgab.

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