Urlauber blieben aus: Im Mai Fast-Totalausfall durch Corona-Krise

Zuletzt zog die Gäste-Nachfrage sukzessive an.
© Ötztal Tourismus/Bernd Ritschel

Innsbruck – Der zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Mitte März staatlich verhängte Stillstand hatte Tirols Touristikern statt eines vorprogrammierten Winter-Rekords satte Einbußen beschert. Und auch der Start der Sommersaison im Mai war wegen der bis 29. Mai geschlossenen Hotels und gesperrter Grenzen ein Fast-Totalausfall. Laut den offiziellen Zahlen des Landes Tirol gab es mit 24.545 Gäste-Ankünften einen Einbruch um 95,5 Prozent. Die Zahl der Nächtigungen sackte um 93,1 Prozent auf 97.357 ab.

Noch etwas stärker war der Einbruch in der Bundeshauptstadt Wien. Dort gingen die Nächtigungen um 97,5 Prozent auf 39.000 zurück, die Ankünfte um 98,1 Prozent auf 14.000.

Mittlerweile haben sich die Erwartungen der Tiroler Touristiker für die Sommersaison durch die momentane Entspannung bei den Corona-Infektionen, die gestiegene Inlandsnachfrage und die geöffneten Grenzen doch etwas verbessert. Bei Inlandsgästen ist Tirol bei der Nachfrage im Sommer heuer vom bisher siebten auf den vierten Platz vorgestoßen. Bei den Deutschen hat Tirol wie im Winter auch einen Anteil von etwa der Hälfte aller Österreich-Urlaube. (va)


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