47. „Licht ins Dunkel“ brachte 16,9 Millionen Euro ein

Bei der 47. Kampagne von „Licht ins Dunkel“ sind 16,9 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um knapp 500.000 Euro übertroffen, teilte der ORF als Initiator am Montag mit. Über den Soforthilfefonds konnten 5.243 Familien und 13.800 Kindern geholfen und in ganz Österreich rund 400 Sozial- und Behindertenprojekte unterstützt werden.

„Nicht erst die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass der öffentliche-rechtliche ORF als mediale Plattform spezielle Aufgaben für die Gesellschaft erfüllt“, wurde ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zitiert. „Dazu reicht aber nicht die technische Reichweite allein, sondern die Begegnung auf Augenhöhe, wir müssen auch Herz und Hirn der Menschen erreichen.“

„Auch wenn ,Licht ins Dunkel‘ insgesamt eine große Erfolgsstory ist, so sind Kreativität und Engagement doch Jahr für Jahr aufs Neue gefordert, um neue - auch junge - Zielgruppen zu erschließen, ohne treue Spender und Spenderinnen zu verlieren“, erläuterte Pius Strobl, Leiter des ORF-Humanitarian Broadcasting, zu der durchgeführten Modernisierung mit neuen Inhalten, Gesichtern und Sendungskonzepten.

„Licht ins Dunkel“-Geschäftsführerin Eva Radinger war „überwältigt von der unermüdlichen Spendenbereitschaft“. Seit 1973 wurden über die Aktion insgesamt mehr als 320 Millionen Euro gesammelt. Die 47. Kampagne war am 1. Adventsonntag 2019 gestartet worden.

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