Von 22 Corona-Neuinfektionen in China 13 in Peking

Die nationale Gesundheitskommission in China hat binnen 24 Stunden 22 neue bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet, 13 davon in Peking. Tags zuvor waren auf dem chinesischen Festland 18 Fälle aufgetreten, darunter neun in der Hauptstadt. Die Stadt mit mehr als 20 Millionen Einwohnern hatte am 11. Juni den ersten Fall einer neuen Virus-Welle gemeldet.

Der erneute Ausbruch wird mit einem Lebensmittelgroßhandel im Südwesten Pekings in Verbindung gebracht. Dabei haben sich bisher nach offiziellen Angaben 249 Menschen in der Stadt angesteckt. Die chinesische Gesundheitskommission meldet sieben weitere asymptomatische Fälle, die in China nicht zu den bestätigten Fällen zählen, da die Infizierten keinerlei Symptome zeigen.

Brasilien verzeichnete hingegen nach Angaben des Gesundheitsministerium binnen 24 Stunden 21.432 neue bestätigte Coronavirus-Fälle sowie 654 neue Todesfälle infolge der Krankheit. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem lateinamerikanischen Land 1,1 Millionen Infektionen registriert. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg offiziellen Daten zufolge um 654 auf 51.271.

In Mexiko sind Drillinge nach offiziellen Angaben vermutlich mit Coronavirus-Infektionen zur Welt gekommen. Sie waren wenige Stunden nach ihrer Geburt am Mittwoch getestet worden, weil es sich um Frühgeburten handelte, wie die Gesundheitsministerin des Bundesstaates San Luis Potosí am Montag (Ortszeit) mitteilte. Die Eltern hätten keine Symptome, seien aber isoliert und getestet worden - die Ergebnisse stünden noch aus.

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