EU-Million für den Schutzwald in Osttirol

Schon vor November 2019, im Herbst 2018, war der Schutzwald über dem Kalser Ortsteil Lana massiv von Sturmschäden betroffen.
© Gemeinde Kals

Lienz – Für den Wiederaufbau des Schutzwaldes in Osttirol stellt der EU-Solidaritätsfonds nach 800.000 Euro im Vorjahr jetzt weitere 140.000 Euro zur Verfügung. Das teilt die Landesregierung in einer Aussendung mit. „Bund und Land haben allein im vergangenen Jahr rund drei Millionen Euro in Schutzmaßnahmen nach dem Schneebruch vom November 2019 investiert. Konkret wurden Steinschlagnetze errichtet und die Wildbäche vom Schadholz geräumt. Wir freuen uns darüber, dass die EU solidarische Hilfe in der Höhe von insgesamt 940.000 Euro für den Osttiroler Schutzwald leistet“, erklären LH Günther Platter und Sicherheitsreferent LHStv. Josef Geisler. Im Bezirk Lienz sind im vergangenen November mehr als 500.000 Festmeter Schadholz durch Schneebruch angefallen. Das entspricht mehr als rund der dreifachen Holznutzungsmenge eines ganzen normalen Jahres.

Außerdem hat das Kuratorium der Landesgedächtnisstiftung 145.000 Euro für den Erhalt von Osttirols Kulturdenkmälern freigegeben: 70.000 Euro erhält etwa Innervillgraten für das Freilichtmuseum Wegelate Säge, 40.000 Euro gehen nach Hopfgarten i. Def. für die Neueindeckung des Kirchenschiffes der Pfarrkirche. (TT, bcp)

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