2000 Jobs wackeln: Bei Swarovski droht massiver Kahlschlag

Der von Swarovski bereits vor der Corona-Pandemie angekündigte massive Job­abbau könnte nach Angaben des Arbeiter-Betriebsratschefs Ernst Daberto nun noch größer ausfallen als befürchtet.

Am Montag hat Swarovski den Start des Sparprogramms in Wattens angekündigt.
© APA

Von Max Strozzi

Wattens – Bereits vor der Corona-­Krise hatte Swarovsk­i Anfang März einen massiven Stellenabbau in Wattens angekündigt, nachdem 2019 Umsatz- und Ergebnisziele in den Geschäftsbereichen verfehlt worden seien. Arbeiter-Betriebsratschef Ernst Daberto ging damals von bis zu 1000 Arbeitsplätzen aus, die in Wattens in mehreren Etappen dem Sparkurs zum Opfer fallen dürften. Inzwischen dürften aber noch mehr Jobs wackeln, fürchtet Daberto. „Ich gehe davon aus, dass mittelfristig – also in zwei bis drei Jahren – am Standort Wattens 1500 bis 2000 Stellen wegfallen werden“, erklärte Daberto gegenüber der TT. Somit rechne er damit, dass am Standort Wattens der Personalstand sich letztlich „bei knapp 3000 Mitarbeitern einpendeln wird“.

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