Austria nach 2:0 bei Admira fix im Play-off

Die Austria bleibt in Siegerlaune und hat den Einzug ins Europa-League-Play-off der Bundesliga bereits sichergestellt. Das 2:0 bei der vom Abstieg bedrohten Admira war der vierte Liga-Sieg in Folge für die Violetten. Altach liegt trotz eines 1:1 im Heimspiel gegen Mattersburg weiterhin sicher auf dem zweiten Playoff-Platz. Die WSG Tirol erkämpfte in St. Pölten ein 1:1.

Die Wiener bauten ihre Führung in der Qualifikationsgruppe damit weiter aus und liegen nun fünf Zähler vor Verfolger Altach. Der Dritte Mattersburg hat zehn Punkte Rückstand und kann das Team von Christian Ilzer in den abschließenden drei Runden damit nicht mehr aus den Top-Zwei verdrängen. Die Admira bleibt im Dreikampf mit der WSG Tirol und St. Pölten um den Klassenverbleib.

Die Südstädter hatten die Austria beim Re-Start der Liga mehr als gefordert. Drei Wochen später agierten die Favoritner souveräner. Eine mit große Ballsicherheit agierende Austria schlug wie bei den Siegen gegen Wattens früh zu. Mario Pavelic servierte Dominik Fitz den Ball mit einem missglückten Pass, aus großer Distanz zog der Offensivspieler ab und überraschte Andreas Leitner auf dem falschen Fuß (11.).

Nach Seitenwechsel legte der zuletzt in Runde 20 erfolgreiche Christoph Monschein aber nach. Leitner entschärfte zuvor einen Kopfball von Manprit Sarkaria, ehe Emanuel Aiwu den Stürmer nach einem Gegenstoß der Austria von den Beinen holte. Der Gefoulte verwertete zur Freude eines guten Dutzend vor den Stadiontoren jubelnder Austria-Fans souverän zu seinem 16. Saisontor (50.). Die Austria verwaltete den Vorsprung danach und ist auswärts nun seit acht Runden ungeschlagen. Vier Siege in Serie hatte die Austria zuletzt im Oktober 2016 geschafft.

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Altach kam indes nicht über ein weiteres Unentschieden hinaus. Daniel Nussbaumer (3.) brachte die Vorarlberger wieder einmal früh in Führung, doch Martin Pusic (17.) erzielte per Kopf den Ausgleich für die Gäste. Den Matchball für Altach vergab Sidney Sam, der mit einem Elfer an Tormann Markus Kuster scheiterte (73.).

Da die Austria im Parallelspiel bei der Admira 2:0 (1:0) gewann, fehlen Verfolger Altach nun schon fünf Zähler auf den Qualifikationsgruppen-Spitzenreiter aus Wien. Der Vorsprung auf die weiterhin drittplatzierten Mattersburger beträgt weiterhin fünf Punkte.

Somit gelang Altach auch im vierten Saisonduell mit den Burgenländern kein Sieg. Nach dem 0:2 in Mattersburg endeten die jüngsten drei Duelle allesamt unentschieden. Altach ist weiterhin als einzige Mannschaft der Quali-Gruppe ungeschlagen, wobei in sieben Partien nur zwei Siege glückten. Immerhin: Die Vorarlberger können nicht mehr aus der Bundesliga absteigen.

Der Abstiegskampf spitzt sich indes weiter zu: SKN St. Pölten kam am Dienstagabend im Heimspiel gegen das bisherige Schlusslicht WSG Tirol nach 1:0-Pausenführung nicht über eine 1:1 hinaus. Cory Burke sorgte kurz vor der Pause vom Elferpunkt für das 1:0 (44.), doch Zlatko Dedic erzielte noch den Ausgleich für die Gäste (83.), die damit die Admira ans Tabellenende verdrängten.

St. Pölten ist weiterhin Vierter der Qualifikationsgruppe, hat aber weiter nur einen Punkt Vorsprung auf die Tiroler und zwei auf den Rivalen aus Niederösterreich. Die WSG empfängt nun am Samstag (17.00 Uhr) die auf Play-off-Kurs liegenden Altacher. Der SKN gastiert dann zeitgleich beim Quali-Gruppen-Spitzenreiter Austria Wien, während die zwei Zähler vor St. Pölten liegenden Mattersburger schon mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Admira vorzeitig den Klassenerhalt fixieren können.


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