Eiffelturm erstmals seit Krisenbeginn wieder geöffnet

Nach mehr als dreimonatiger Schließung in der Coronakrise hat der Pariser Eiffelturm erstmals wieder geöffnet. Vor der Sehenswürdigkeit bildeten sich am Donnerstag nicht die sonst üblichen langen Schlangen, denn das Ticket-Kontingent ist begrenzt. Für den Besuch gelten strenge Gesundheitsauflagen.

So brauchen Touristen einen langen Atem: Wegen der Corona-Pandemie fahren die Aufzüge nicht. Deshalb müssen Besucher die 765 Stufen bis zur Aussichtsplattform in der 2. Etage zu Fuß erklimmen. Zudem gilt eine Maskenpflicht. Die Spitze des Eiffelturms bleibt vorerst geschlossen.

Die Zahl der täglichen Besucher ist nach Angaben der Betreibergesellschaft begrenzt. Interessierte müssen ihr Ticket im Voraus im Internet reservieren. Der Aufstieg erfolgt über eine andere Treppe als der Abstieg, um einen Mindestabstand zwischen den Besuchern sicherzustellen.

Die mehr als dreimonatige Schließung des Eiffelturms wegen der Corona-Pandemie sei „die längste seit dem Zweiten Weltkrieg“, erklärte die Betreibergesellschaft. Mit fast 30.000 Todesfällen ist Frankreich schwer von der Pandemie betroffen.

Zuvor hatten bereits andere französische Touristenattraktionen wie Schloss Versailles und einige Schlösser an der Loire wieder geöffnet. Das Pariser Louvre-Museum mit der Mona Lisa soll am 6. Juli folgen. Seit dem 15. Juni können Touristen aus europäischen Ländern wieder ungehindert nach Frankreich einreisen. Frankreich ist das Land, das weltweit die meisten Touristen anzieht.


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