Stadt Innsbruck beschließt weiteren Millionen-Kredit

Profis am Werk: Die Sitzung des Gemeinderats wurde live im Internet übertragen.
© ÖVP/Pock

Der Rechnungsabschluss der Stadt Innsbruck für das Jahr 2019 weist ein Haushaltsplus von fast zwölf Mio. Euro aus. „2019 war ein gutes Jahr“, freute sich Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi bei der gestrigen Gemeinderatssitzung, in der der Jahresabschluss bei drei Enthaltungen einstimmig angenommen wurde.

Für Diskussionen sorgte die Aufnahme eines Kommunaldarlehens in der Höhe von zehn Millionen Euro zur Finanzierung städtischer Vorhaben. Liste-Fritz-Gemeinderat Tom Mayer wollte wissen, für welche konkreten Projekte das Darlehen verwendet wird. Neo-Finanzdirektor Johannes Müller gab daraufhin sein Debüt im Gemeinderat und erklärte, dass insgesamt 40 Millionen Euro zur Bedeckung von Vorhaben veranschlagt sind, die in Tranchen aufgenommen werden. Eine Kredit-Tranche sei bereits gezogen worden. Das aktuelle Zehn-Millionen-Euro-Darlehen habe insofern ein Mascherl, als dass es nur für Investitionen verwendet werden könne. In welches Projekt das Geld dann konkret fließt, sei noch nicht festgelegt. StR Christine Oppitz-Plörer verwies darauf, dass die zu finanzierenden Projekte immerhin in der Budgetsitzung beschlossen wurden. Mit den Stimmen der Regierungsparteien wurde die Kreditaufnahme schließlich genehmigt. (dd)

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