Hall will bessere Anbindungen für Radfahrer

Das Radwegkonzept des Planungsverbands Hall und Umgebung, im Februar 2019 präsentiert, soll zur Entlastung der verkehrsgeplagten Region beitragen.

Bauamtsleiter Peter Angerer und BM Eva Posch inspizieren den Radweg­abschnitt zwischen Burgfrieden und Trientlstraße. Nun sollen die nächsten Schritte zum Ausbau der Radinfrastruktur folgen.
© Stadt Hall

Hall –Das Radwegkonzept des Planungsverbands Hall und Umgebung, im Februar 2019 präsentiert, soll zur Entlastung der verkehrsgeplagten Region beitragen. Was die Umsetzung betrifft – speziell einen neuen „Radhighway“ Richtung Innsbruck –, sind aber noch sehr viele Hindernisse zu überwinden und Lücken zu schließen. Auch in seiner jüngsten Sitzung hat sich der Planungsverband damit beschäftigt.

Innerhalb von Hall sei mit dem neuen Stück Radweg, das die Trientlstraße und den Kreisverkehr beim Burgfrieden verbindet, bereits ein wichtiger Schritt gesetzt worden, meint BM Eva Posch. Der nächste, eine verbesserte Anbindung von der Trientlstraße nach Norden Richtung Schwimmbad, sei derzeit in Beratung. Angedacht sei hier jedoch kein eigener Radweg, sondern eine Lösung im Mischverkehr, mit Tempo 30 für den motorisierten Verkehr. Im Bereich vom Burgfrieden bis zur Unterführung (die in die Obere Lend und weiter zum Inntalradweg führt) wolle man die Verkehrssicherheit für Radfahrer ebenfalls erhöhen, u. a. mit Radwegüberfahrten neben den Zebrastreifen. Eine Verbreiterung oder Adaptierung der stark frequentierten Unterführung – in der Radfahren verboten ist, was ein großer Teil der Nutzer jedoch ignoriert – ist laut Posch allerdings nicht vorstellbar.

Weiteres Pilotprojekt

Dafür werde die hölzerne Innbrücke beim Gasthof Badl mit einem Geländer versehen, damit diese künftig auch legal Rad fahrend überquert werden kann.

Was die geplante „Fahrradstraße“ (Kaiser-Max-Straße, Rudolfstraße, Samerweg) angeht, soll der Gemeinderat am 30. Juni die entsprechende Verordnung (für das Haller Gemeindegebiet) beschließen. Auch bei einem weiteren Pilotprojekt, einer einheitlichen Beschilderung des Radstreckennetzes im Planungsverband, läuft laut Posch die Planung. (md)

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