Weitere Demo in Wien-Favoriten verläuft vorerst ruhig

Nach Angriffen der ultranationalistischen, türkischen „Grauen Wölfe“ auf mehrere Demonstrationen von kurdischen und linken Aktivisten ist eine weitere Kundgebung in Wien-Favoriten am Freitag vorerst verhältnismäßig ruhig verlaufen. Geschuldet war dies wohl auch der verstärkten Polizeipräsenz. An der Demo am Keplerplatz hatten an die 400 Personen teilgenommen.

Die Polizei hatte die Wielandgasse, wo das in den vergangenen Tagen beschädigte Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) steht, abgesperrt. Über dem Viertel kreiste permanent ein Polizeihubschrauber. Demonstriert wurde „gegen die Aggressionen und Angriffe türkisch-nationalistischer und islamistischer Gruppen“ der vergangenen Tage, hieß es vonseiten der Aktivisten. Auch ein paar Dutzend Schaulustige hatten sich abseits der Absperrungen zu den Demonstranten gesellt.

Trotz des Vermummungsverbots erschienen einige Demonstranten maskiert. Für die Exekutive dürfte es allerdings schwer festzustellen gewesen sein, ob dies der derzeitigen Corona-Pandemie geschuldet war oder nicht.

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