Steiermark wählt Gemeinderäte mit drei Monaten Verspätung

Mit mehr als drei Monaten Verspätung schreiten am Sonntag die Steirerinnen und Steirer zur Wahlurne, um neue Gemeinderäte in 285 Kommunen (alle außer Graz) zu bestimmen. 33.480 von 804.095 Wahlberechtigten hatten schon den Vorwahltag am 13. März genutzt, dann kam der Corona-Lockdown. Die Wahl wurde formal ausgesetzt und findet nun ihren Abschluss.

Die Gemeinderatswahlen sind die ersten Wahlen in Österreich seit der Corona-Pandemie und gelten auch als Testlauf für die Vorarlberger Gemeinderatswahlen und vor allem die Wien-Wahl im Herbst. Bis zum 22. März waren schon 92.974 Wahlkarten ausgegeben worden, bis Freitag, 26. Juni, kamen 80.376 hinzu. Das bedeutet einen neuen Wahlkartenrekord von 173.366 ausgestellten Karten. Alle wurden allerdings nicht zur Stimmabgabe genutzt, denn so mancher Wähler hatten sie nach der Verschiebung der Wahl im Glauben an eine gänzliche Absage einfach weggeworfen. Stärkste Partei bei den GR-Wahlen ist die steirische ÖVP, sie stellt 202 Bürgermeister.


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