Nach langem Warten: Suzukis neues Kompakt-SUV kommt im Herbst

Dabei handelt es sich um ein Produkt, das aus der Kooperation mit Toyota entspringt. Der Across verfügt über Plug-in-Hybridantrieb und Allradsystem.

Der Across ist 4,64 Meter lang und basiert auf dem RAV4 von Toyota.
© Werk

Salzburg –Für all jene, die schon lange auf einen Ersatz für den eingestellten Grand Vitara gewartet haben, zeichnet sich etwas Erfreuliches ab: Gegen Ende des Jahres will Suzuki endlich wieder ein größeres Modell auf den Markt bringen, und zwar den Across. Dabei handelt es sich um ein Produkt, das aus der Kooperation mit Toyota entspringt. Genspender für den Across ist folglich der RAV4 (bzw. die Plattform TNGA) – und damit gibt es auch vorzügliche Technik, allen voran Plug-in-Hybridantrieb und Allrad.

Ausgefeilt ist vor allem die Kombination aus Elektro- und Benzinmotoren. Ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Ottomotor teilt sich die Arbeit mit zwei Elektromotoren, die Drehmomentverteilung zwischen den beiden Achsen kann zwischen 100:0 bis 20:80 (Vorder- zu Hinterachse) variieren.

Bestückt ist der Across mit einem Lithium-Ionen-Akku, der über eine Kapazität von 18 Kilowattstunden verfügt. Die rein elektrische Reichweite kann bis zu 75 Kilometer betragen. Der CO2-Ausstoß soll nach dem WLTP-Prozedere 22 Gramm je Kilometer betragen.

Ein weiteres Highlight ist der Trail Mode – dieses System bremst Räder mit Traktionsverlust ab und leitet überschüssiges Drehmoment an die Räder mit mehr Haftung. Motor- und Getriebesteuerung sind so ausgerichtet, dass sich das Fahrzeug ständig in Bewegung halten kann – was im Offroadbereich von Vorteil ist.

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Laut Hersteller bietet das Ladeabteil ein Stauvolumen an, das von 490 bis 1604 Litern reicht. Den Innenraum dominiert ein neun Zoll großer Touchscreen, der auf der Mittelkonsole thront und das Zentrum für das Infotainmentsystem darstellt. Smartphones lassen sich via Android Auto und Apple CarPlay bequem verbinden.Das Hybridthema beschäftigt Suzuki derzeit intensiv – denn im ersten Halbjahr gab es zahlreiche Neuerungen innerhalb der bestehenden Modellpalette, beschränkt allerdings auf die Einführung von Mildhybridsystemen. In erster Linie handelt es sich dabei um 48-Volt-Teilbordnetze, die dazu dienen, den Verbrennungsmotor ein wenig zu entlasten. Geplant ist übrigens noch die Einführung eines Kompaktwagens auf Basis des Toyota Corolla. (hösch)


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