Doping-Prozess gegen Ex-ÖSV-Trainer Walter Mayer fortgesetzt

Der Prozess gegen den ehemaligen ÖSV-Trainer Walter Mayer wegen Dopingvergehens und schweren Betrugs ist am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck fortgesetzt worden. Der Prozess war Mitte Februar vertagt worden. Mayer selbst hatte vorerst von seinem Entschlagungsrecht Gebrauch gemacht. Er kündigte jedoch an, nach der Anhörung der Zeugen aussagen zu wollen.

Für Donnerstag waren zahlreiche Zeugen geladen. Ein Urteil soll es vorerst jedoch noch nicht geben, da der Prozess am Freitag fortgesetzt werden soll.

Dem ehemaligen Langlauftrainer wird vorgeworfen, von 2012 bis 2019 Sportler beim Dopen unterstützt zu haben und auch selbst Dopingmittel, darunter Wachstumshormon, Testosteron und Humanalbumin, an Sportler weitergegeben zu haben. Zudem soll er Blutdoping an Athleten praktiziert und damit zu deren Sportbetrug beigetragen haben.

Mit Mayer gemeinsam vor Gericht stand eine ehemalige Leichtathletin. Sie hatte bereits beim ersten Prozesstermin zugegeben, verbotene Substanzen in den Jahren 2018 und 2019 an andere Sportler weitergegeben zu haben. Zwei Zeugen bestätigten nun vor Gericht die Aussagen der Zweitangeklagten und gaben an, unter anderem EPO und Wachstumshormon über sie bekommen zu haben.

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