LASK für „Millionenspiel“ gegen Salzburg hochmotiviert

Den Kampf um den Meisterteller hat der LASK verspielt, nun soll am Sonntag (17.00 Uhr) Platz drei gesichert werden - am besten mit einem Sieg über Meister Salzburg. Die Linzer empfangen den Serienmeister und wollen im Fernduell mit dem WAC gar nicht erst nach Wolfsburg blicken. Die Kärntner könnten mit einem Sieg gegen Rapid die Linzer noch verdrängen.

Der LASK liegt vor dem Saisonkehraus einen Punkt vor dem WAC, für den ein Remis gegen den Vizemeister aus Hütteldorf wohl zu wenig wäre. „Wir sind bereit für das Finale. Wir haben uns das Spiel erarbeitet um den goldenen Platz drei. Wir können es aus eigener Hand schaffen“, sagte LASK-Coach Valerien Ismael am Samstag. Die Duelle mit Salzburg seien in dieser Saison immer eng gewesen. „Wir gehen hochmotiviert rein und werden alles versuchen.“

Platz drei bringt einen fixen Platz in der Europa-League-Gruppenphase und damit auch Millionen-Einnahmen. Der Coach fordert von seiner Mannschaft „Wachsamkeit“ sowie „Entschlossenheit“ in der Verteidigung. „Wir wissen, dass wir das Spiel gewinnen müssen“, lautet das Credo des Franzosen und ein Schielen zum zeitgleichen Match in Wolfsberg kommt für ihn nicht infrage.

Sein Kapitän sieht es genauso. „Wir spielen voll auf Sieg. Salzburg wird uns nichts schenken. Die Motivation stimmt und ich bin positiv gestimmt, dass wir auch gegen Salzburg unsere Chance haben werden“, glaubt Gernot Trauner und fügt hinzu: „Es gilt, sie früh unter Druck zu setzen. Sie werden versuchen, hinter unsere letzte Linie und die Abwehr zu kommen.“

Der LASK wird übrigens ohne Petera Filipovic einlaufen. Der Deutsche unterzog sich einer kleinen Knie-Operation, die gut verlaufen ist, wie am Samstag bekannt wurde. Er hat schon am Freitag mit der Rehabilitation begonnen und soll in drei Wochen beim Aufbau für die neue Saison wieder zur Verfügung stehen.

Da wird wohl auch weiterhin nicht an der 3-4-3-Formation des LASK gerüttelt werden. „Mit der Formation haben wir unsere Stärke, mit Gernot Trauner einen der besten Innenverteidiger, sogar Europas. Diese Formation ist unsere DNA“, bekräftigte der französische Trainer der Linzer.

Der LASK habe es geschafft, sich oben zu etablieren. „Das Minimalziel vor der Saison war, wieder international dabei zu sein. Wir versuchen, dass wir nächstes Jahr wieder so ein geiles Jahr haben wie dieses, und einmal wieder an der Schale schnuppern. Es war wieder ein Schritt in die richtige Richtung“, zog Ismael eine kleine Bilanz. Am Montag wird die Saison analysiert und die Planung für die Vorbereitung besprochen, avisierte der Coach.


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