Nachtaktiv und morgens unansprechbar: Wie die Pubertät den Schlaf verändert

Von einem Tag auf den anderen schalten Jugendliche auf einen neuen Schlafmodus. Ihre Gehirne reifen. In den Ferien gibt es Gelegenheit, chronischen Schlafmangel auszugleichen.

Im jugendlichen Alter von 10 bis 24 Jahren findet ein Großumbau im Gehirn statt. Frühaufsteher werden zu Nachtmenschen.

© Jasmina007

Von Sabine Strobl

Dornröschen und Vampir schlafen, informieren Eltern die muntere Großmutter am späten Vormittag. Sie können viele Geschichten davon erzählen, wie ihr Nachwuchs, ein Frühaufsteher, plötzlich zum Morgenmuffel mutiert ist, bis Mitternacht herumwurstelt und am Wochenende in Tiefschlaf sinkt. Eine interessante Beobachtung wurde auch während Corona-bedingtem Home-Schooling gemacht. Recht gut gelaunt schafften es die Kids dann doch zwischen neun und zehn Uhr zu ihren Schulaufgaben. Und siehe da, das geforderte Tagespensum wurde erledigt.

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