Gletscher: Sehen, staunen, schützen, ehe sie verschwinden

Eine Tiroler Forscherin und ein deutscher Fotograf haben sich zusammengetan, um den Gletschern der Alpen in Buchform ein Denkmal zu setzen.

Zwei Bergsteiger am Gepatschferner in den Ötztaler Alpen.
© Ritschel

Text: Matthias Christler

Die letzten Worte, das weiß jeder Schriftsteller, jeder Poet, sollen einen Eindruck hinterlassen. Wie ein Bild, das sich immer wieder aus der Erinnerung vor das geistige Auge schiebt. Von solchen starken Bildern gibt es in dem Band „Alpengletscher – eine Hommage“ ohnehin unzählige, aber es schließt eben auch mit erinnerungswürdigen Worten und macht dieses Buchprojekt zu einer runden Geschichte: Die Berge gehören uns allen – nicht. Sie gehören sich selbst. Wir können uns alle an ihnen freuen, ihre Gletscher staunend betrachten, aber festhalten oder für uns behalten können wir sie nicht.

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