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Kaum finanzielle Unterstützung: Rosalie kämpft ums Pflegegeld

Drei Jahre lang bekamen die Eltern der schwerbehinderten Rosalie keinen Cent Pflegegeld, jetzt zumindest Stufe drei. Einen Einspruch kann sich die Familie aber derzeit nicht leisten.

Mama Martina und Papa Anton geben alles für ihre drei Jahre alte Tochter Rosalie.
© Pfeiffer

Von Beate Troger

Mutters, Innsbruck — Die kleine Rosalie aus Mutters ist erst im Mai drei Jahre alt geworden. Doch was andere Dreijährige in ihrem Alter erleben — Spielen, Klettern, Plappern und die Vorfreude auf den Kindergarten —, wird die Tochter von Martina und Anton Pfeiffer ihr Leben lang nicht so erfahren können wie ihre Altersgenossen.

Sie leidet seit ihrer Geburt an einer schweren Zerebralparese, also massiven Bewegungs- und Wahrnehmungseinschränkungen aufgrund einer frühkindlichen Gehirnschädigung. Sie kann nicht stehen, nicht gehen, nicht sprechen und muss gefüttert werden.

Als während Rosalies Schwangerschaft wie bei Bruder Nico eine Frühgeburt drohte, bekam ihre Mutter Wehenhemmer verabreicht, um das Mädchen noch so lange wie möglich im Mutterleib weiterwachsen lassen zu können. „Leider hat meine Frau allergisch auf diese Medikamente reagiert und einen anaphylaktischen Schock erlitten", schildert Papa Anton.


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