„Ein idealer Gradmesser": Ein Ländermatch in aller Freundschaft

122 Tage Wettkampfpause waren mehr als genug. Die „Austria Summer Series“ der Kletterer gehen heute ins erste Finale. Zugesehen wird via TV oder Internet.

Die Olympischen Spiele in Tokio müssen noch ein Jahr warten. Jakob Schubert und Co. klettern erst einmal in Innsbruck.
© heiko wilhelm

Von Max Ischia

Innsbruck – Wenn schon, denn schon. Beim Wettkampf-Comeback des heimischen Klettersports wurde nichts dem Zufall überlassen. Nicht nur, dass die ersten Boulder-Entscheidungen der „Aus­tria Summer Series“ heute (17.15 Uhr Damen, 20.15 Uhr Herren) im Kletterzentrum Innsbruck auf der mobilen WM-Wand von 2018 steigen, mit Matthias Woitzuck, Jorg Verhoeven, Andreas Matuska und Dirk Uhlig hat man namhafte Routensetzer verpflichtet.

Das freut auch Jakob Schubert, wiewohl es der zweifache Vorstieg-Weltmeister und amtierende Boulder-Vizeweltmeister ohnedies nimmt, wie es kommt. In der gestrigen Qualifikation gab er schon einmal den Ton an und gewann im Gleichklang mit Florian Klingler. Bei den Damen war Eva-Maria Hammelmüller die Stärkste.

Dass auch starke Konkurrenz aus Deutschland – mit dem WM-Dritten Yannick Flohé – und der Schweiz dabei ist, ist Schubert nur recht. „Ein idealer Gradmesser.“

So sieht es auch Österreichs zweite Olympia-Fixstarterin Jessica Pilz, die unter anderem auf die Boulder-Weltmeisterin von 2016, Petra Klingler (SUI), trifft. Apropos Olympia: Just dieser Tage wäre die Einkleidung des ÖOC-Teams für die – nun auf 2021 verschobenen – Spiele in Tokio gewesen ...

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Weil Sicherheit oberstes Gebot bleibt, geht der Auftakt-Event der „Austria Summer Series“ ohne Fans in Szene. Dafür überträgt ORF Sport + heute die beiden Finali live, Live-Streams gibt es im Youtube-Kanal des Österreichischen Kletterverbandes, auf EpicTV sowie auf den Facebook-Seiten von Innsbruck Tourismus und des Weltverbandes IFSC.


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