23 nigerianische Soldaten von Jihadisten getötet

Im Nordosten Nigerias haben islamistische Kämpfer 23 nigerianische Soldaten aus einem Hinterhalt getötet und mehrere weitere verletzt. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, griffen die Jihadisten rund 40 Kilometer von der Regionalhauptstadt Maiduguri entfernt einen Militärkonvoi an. Die Suche nach mehreren vermissten Soldaten ist im Laufen.

Der überfallartige Angriff ereignete sich den Angaben bereits am Dienstag. Laut einer der beiden Quellen kehrten die Streitkräfte zum Zeitpunkt des Angriffs gerade von einem Anti-Terror-Einsatz zurück. In der Region gibt es immer wieder Anschläge der Jihadistenmiliz Boko Haram und anderen islamistischen Gruppen.

Die nigerianische Armee bestätigte den jihadistischen Angriff. Den Angaben zufolge wurden bei der Attacke jedoch nur zwei Soldaten getötet und vier weitere verletzt. In den nachfolgenden Kämpfen wurden demnach 17 der Angreifer getötet. Die nigerianische Armee spielt die tatsächlichen Verluste auf Seiten der Streitkräfte bei islamistischen Anschlägen regelmäßig herunter und meldet meist die erfolgreiche Abwehr von Angriffen durch ihre Soldaten.

Die Jihadistenmiliz Boko Haram und der mit ihr rivalisierende westafrikanische IS-Ableger Iswap verüben im Nordosten Nigerias immer wieder Anschläge. Durch die Gewalt wurden in den vergangenen zehn Jahren etwa 36.000 Menschen getötet, zwei Millionen Menschen ergriffen die Flucht.

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