Grüne plädieren für weiteren Singletrail auf der Nordkette

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Florian Zechel • 10.07.2020 18:21
So wie es Bergläufer, (Pisten)Tourengeher, Mountainbiker, Jäger, Wanderer, E,-Biker Kletterer gibt, sind halt auch Gelände bzw. Downhiller dazugekommen. Ob man das will, oder nicht, es ist einmal Fakt, und nicht nur im Großraum Innsbruck, dass sich die Menschen, welche immer schneller arbeiten und funktionieren müssen, sich in der Freizeit eben in der Natur erholen wollen oder sich zum Glück auch sportlich betätigen. Da passen Verbote sicher nicht ins Grüne Konzept. Kanalisieren heißt das Zauberwort. Und wo es nicht klappt, müssen illegale halt abgestraft werden. Nordkette und Mutterer Alm zeigen ja vor, wie es geht. Und wem würde eine Downhillstrecke unter der Kofelbahn stören, wo nie jemand zu Fuß unterwegs ist? Wo ganz anderer Umweltfrevel getrieben wurde. Oder endlich vom Lanser Kopf überm Paschberg runter, zum Schluss eh nur mehr Autolärm.
Elfriede Schinnerl • 10.07.2020 16:32
Ich kann nicht meine Enttäuschung über die Gesinnung der Grünen verhehlen, stimmen sie jetzt doch überall dafür, wenn in die Natur eingegriffen wird, währenddem ich mich noch an Zeiten erinnern kann, in denen sie sich an Bäume gekettet, Zufahrten blockiert oder im Freien gezeltet haben, nur um geplante Projekte zu verhindern. Ich gratuliere daher den Verantwortlichen dazu, ihre Einwilligung zum Bau eines weiteren Singletrails auf der Nordkette nicht zu geben, denn es kann nicht für jeden und für jede neue Sportart alles ermöglicht werden, es gilt, die Natur mitsamt ihrer Tierwelt vor weiteren Eingriffen zu schützen und zu bewahren. Riskantes Manövrieren mit dem Rad und dergestaltete Mutprüfungen sind z.B. auch auf einem in einer Sandgrube angelegten Trail möglich, sodass ein "Ritt" in die Bergwelt unterbleiben kann. Auch wäre ich dafür, dass Bergbahnen keine Radfahrer befördern sollten (hier lobe ich die Patscherkofelbahn), denn jemand, der sich mühsam aus eigener Kraft den Berg hinauf bewegt, stört die Natur gleich wenig wie ein Wanderer. Die Natur gehört viel mehr unter Schutz gestellt und leider gibt es keine politische Partei mehr, die sich das zum Thema macht.

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