Tirols Opposition agiert seit Jahren geeint zerstritten

SPÖ, FPÖ, Liste Fritz und NEOS wollten nach der Landtagswahl 2018 verstärkt als gemeinsame Opposition auftreten. Damit sind sie bisher gescheitert.

Der angestrebte gemeinsame Weg der Tiroler Oppositionsparteien hat sich als nur allzu brüchig erwiesen. Allein mit ein bisschen Fensterkitt ist es hier wohl nicht mehr getan.
© iStockphoto

Von Peter Nindler und Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Eigentlich wollte SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer nach der Landtagswahl im Februar 2018 mitregieren. Doch da spielte seine Vorgängerin Elisabeth Blanik nicht mit. Danach beanspruchte Dornauer die Führungsrolle in der Opposition. Zugleich sollte, forciert von der Liste Fritz, die „vereinigte Opposition“ als Gegengewicht zur Neuauflage von Schwarz-Grün wieder reaktiviert werden. Mit dem Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingsgesellschaft TSD war im Frühjahr 2019 der Anfang gemacht, richtig geeint traten die Oppositionsparteien aber nicht auf. Vielmehr kochte jeder sein politisches Süppchen, bis zum vorzeitigen Schlussstrich vor einem Monat. Da unterstützen SPÖ und FPÖ die beiden Regierungsparteien ÖVP und Grüne.

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