Sommerschulwochen in Tirol: Premieren bei Betreuung im Sommer

Ab dem ersten Ferientag werden für zwei bis vier Wochen eine Lern- und Freizeitbetreuung organisiert, an über 50 Standorten nehmen rund 300 Schüler teil.

Rund drei Prozent der Tiroler Schüler sind derzeit nicht berechtigt, im Herbst in die nächste Klasse aufzusteigen.
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Innsbruck – Am Montag startet mit den ersten Sommerschulwochen ein neues Betreuungs- und Lernangebot für Tirols Schülerinnen und Schüler. Das Land stellt dafür 500.000 Euro zur Verfügung. Ab dem ersten Ferientag werden für zwei bis vier Wochen eine Lern- und Freizeitbetreuung organisiert, an über 50 Standorten nehmen rund 300 Schüler teil. Dazu kommt das Angebot der Landesmusikschulen, hier haben sich rund 620 Kinder und Jugendliche für die Sommermusikwochen angemeldet. An der in den letzten beiden Ferienwochen vom Bund erstmals angebotenen „Summer School“ nehmen in Tirol rund 1920 Schülerinnen und Schüler teil. Für die von der AK Tirol, dem Land und dem BFI Tirol ins Leben gerufene „Sommerschule Plus“ gibt es über 1000 Anmeldungen. Die teilweise neuen Angebote werden durch die bedarfsorientierte Ferienbetreuung für Schulkinder ergänzt. Diese findet insbesondere dort statt, wo es keine Horte gibt oder deren Kapazität ausgelastet ist. Insgesamt werden dort knapp über 300 Schüler betreut.

Dass es für einige der rund 93.400 Tiroler Schülerinnen und Schüler in den Ferien nicht ohne Lernen gehen wird, zeigt eine gestern von der Bildungsdirektion veröffentlichte Statistik. Demnach sind rund 97 Prozent der Tiroler Schüler zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe berechtigt. Sie haben das Schuljahr entweder positiv abgeschlossen, können mit einem Nicht genügend automatisch bzw. mit zwei oder mehreren Nicht genügend mit der so genannten Klausel aufsteigen. Rund drei Prozent sind nicht aufstiegsberechtigt, müssen aber bei erfolgreicher Wiederholungsprüfung im Herbst nicht sitzen bleiben. (TT, np)


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