IIG im Vorjahr mit guten Zahlen: Rekordjahr für Innsbrucker Immobiliengesellschaft

Das wirtschaftlich erfolgreichste Geschäftsjahr seit ihrer Gründung im Jahr 2003 verzeichnet die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft.

Geschäftsführer Franz Danler (2. v. r.) und Bürgermeister Georg Willi (r.), hier auf der Baustelle am Campagne-Areal Reichenau, freuen sich über die Rekordbilanz der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft.
© IKM

Innsbruck – Mit 1,005 Milliarden Euro überschreitet die Bilanzsumme 2019 bei der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) erstmals die Milliardengrenze, sie ist mit einem Fehlbetrag von 20.000 Euro nahezu ausgeglichen. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 betrug der Abgang noch 17 Millionen Euro.

„Die IIG verwaltet ein enormes Kapital und einen großen Schatz der Stadt, nämlich eine Vielzahl städtischer Gebäude und alle städtischen Schulen, Kindergärten und Sportstätten. Sie ist nicht nur ein Beteiligungsunternehmen im Eigentum der Stadt, sondern als Verwalterin von rund 6000 Stadtwohnungen, 250 Geschäftslokalen und 50 öffentlichen Gebäuden eine wichtige kommunale Dienstleisterin“, so Bürgermeister Georg Willi in einer Pressemitteilung. Aktuell hat die IIG nicht nur mehrere große Bauvorhaben wie das Campagne-Areal Reichenau oder die Neuentwicklung des Eichhofs in Pradl am Start, sondern auch den Bau des American-Football-Zentrums in der Wiesengasse oder das Großsanierungsprojekt Volksschule Alt-Wilten und Mittelschule Leopoldstraße. „Das Ziel der IIG ist es nicht, Gewinne zu schreiben, sondern den gesamten Immobilienbestand der Stadt weiterzuentwickeln, in die Gebäude zu investieren und neue Grundstücke anzukaufen“, umreißt GF Franz Danler den Auftrag.

Die IIG führt auch eine eigene Datenbank für Energieausweise im Wert von rund 800.000 Euro. Sie betreibt auch einen eigenen Handwerksbetrieb mit 33 Mitarbeitern. Dieser konnte Instandhaltungsmaßnahmen, Reparaturen und Servicierungen im Ausmaß von 3,5 Millionen Euro umsetzen.

Auch das Beschwerdemanagement konnte konsequent verfolgt werden. Im Jahr 2019 sind insgesamt 613 Beschwerden eingegangen. Die meisten betrafen Ruhestörungen (172), Falschparker (122) und unleidliches Verhalten anderer MieterInnen (94).

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„Mir liegt die Nachhaltigkeit des Unternehmens am Herzen. Die Richtung passt“, so das Fazit von Bürgermeister Georg Willi. (TT)


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