Dutzende Verletzte nach Explosion im Nordosten Afghanistans

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Bei einer Explosion einer Autobombe im Nordosten Afghanistans sind mindestens 50 Menschen verletzt worden. Der Angriff erfolgte in der Provinzhauptstadt Aibak vor einem Gebäude des Inlandsgeheimdienstes, wie zwei Regierungsvertreter der Provinz der Deutschen Presse-Agentur am Montag sagten. Viele der Verletzten seien Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich nahe dem Anschlagsort befindet.

Sicherheitskräfte brachten die Lage unter Kontrolle und töteten mindestens zwei Angreifer. Die militant-islamistischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag, bei dem laut offiziellen Angaben auch Frauen und Kinder verletzt wurden. Zudem seien Häuser in der Umgebung durch die Wucht der Explosion beschädigt worden.

Bei landesweiten Gefechten wurden in der Nacht außerdem mindestens 25 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet. Die Angriffe erfolgten in der nördlichen Provinz Kunduz, in der Zentralprovinz Parvan sowie in Badakhshan im Nordosten, wie mehrere Provinzräte sagten.

Seit Wochen drängen die afghanische Regierung und internationale Akteure auf einen Beginn der geplanten innerafghanischen Friedensgespräche, um den Konflikt mit den militant-islamistischen Taliban zu beenden. Die Gewalt im Land geht aber weiter. Am Sonntag bekräftigten die Taliban, weiter zu kämpfen. Erst mit den Friedensgesprächen werde man eine Waffenruhe aushandeln.

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Die USA hatten mit den Taliban am 29. Februar in Doha (Katar) ein Abkommen unterzeichnet. Es sieht einen Abzug der internationalen Truppen sowie einen Gefangenenaustausch als vertrauensbildende Maßnahme vor und soll den Weg für innerafghanische Friedensgespräche bereiten. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt worden, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr bisher abgelehnt hatten.


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