Tödliche Unfälle durch Steinschläge: Ein Helm schützt auch in der Klamm

Vier Menschen starben in Österreich binnen weniger Tage durch Steinschlag im Gelände. Auch in Tirol stellt sich nun die Frage um die Sicherheit auf exponierten Wanderwegen. Der Alpenverein regt das Tragen von Helmen an.

Bevor die Kundler Klamm Anfang April für Besucher geöffnet wird, findet jedes Jahr eine Begehung mit einem eigens engagierten Geologen statt. Erst wenn dieser die Freigabe erteilt, dürfen Wanderer das Naturjuwel genießen.
© Alpbachtal Seenland Tourismus /

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Stans, Kundl – Wie sicher sind Tirols Wanderwege? Nach zwei tragischen Unglücken, bei denen in Salzburg und der Steiermark binnen weniger Tage vier Menschen durch Steinschläge starben, wird auch hierzulande über den Schutz von Bergsteigern und Spaziergängern auf exponierten Routen diskutieret. Experten bescheinigen den Wegehaltern grundsätzlich einen gewissenhaften und umsichtigen Umgang mit potenziellen Gefahren. Eine absolute Garantie für das Ausbleiben von Zwischenfällen könne es dennoch nicht geben. Der Alpenverein rät zum Tragen eines Schutzhelmes.

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