Engstelle: Idee für neue Südeinfahrt in Landeck

Die Südeinfahrt von Landeck ist ein Nadelöhr. Das zu ändern ist allerdings schwierig. Nun soll eine Studie eine Lösung aufzeigen.

Die südliche Einfahrt in die Stadt Landeck ist eine Engstelle.
© Reichle

Landeck – Schmal, eng, wenig attraktiv – die Südeinfahrt von Landeck ist ein Nadelöhr. Das zu ändern ist allerdings schwierig. Durch den Verkauf des Hotels Schwarzer Adler aufgerüttelt, hat nun die SPÖ-Fraktion des Land­ecker Gemeinderats eine Studie des Architekten Andreas Pfenniger präsentiert.

Sie sieht eine neue Südabfahrt zur Innpromenade – und zu den dort vorhandenen Parkflächen vor. Notwendigerweise hätte man sich dafür aber auch das Grundstück sichern müssen, wie Gemeinderat Manfred Jenewein betont. Man habe hier möglicherweise eine Gelegenheit verpasst. Die Wirtschaft in der Stadt brauche ständig neue Ideen, so auch Gemeinderätin Simone Plangger.

Die Studie sieht auch neue Garagenplätze vor. „Von der Innpromenade wäre auch ein Schrägaufzug bis Schloss Landeck möglich“, so SPÖ-Stadtrat Mathias Niederbacher. „Das Grundstück hat einen riesigen Wert. Vielleicht ist das ein Anstoß für ein weiteres Gespräch.“

Vizebürgermeister Thomas Hittler (ÖVP) kennt nur Gerüchte vom Verkauf. „Eine Südabfahrt nach Landeck ist ein alter Hut“, betont er. „Das ist bisher an den Grundeigentümern und auch den Kosten gescheitert“, stellt Hittler klar. (mr)

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