Wolf im Tiroler Oberland gerät ins Behörden-Visier

Das Land prüft den Abschuss des Wolfes, der im Paznaun mehrere Schafe gerissen haben soll. Die Bauern lassen ihre Tiere vorerst im Tal.

Tirols Bauern sehen durch die Rückkehr des Wolfs ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet.
© iStockphoto

Von Nikolaus Paumgartten und Matthias Reichle

Innsbruck, See – Für jenen Wolf, der am Wochenende im Paznaun mehrere Nutztiere gerissen haben soll, könnte es eng werden. Das Land will jetzt mit Experten das weitere Vorgehen beraten. Immer öfter ist die Rede von einer möglichen Entnahme des Tieres, für die es in besonderen Fällen laut Wolfsmanagementplan eine rechtliche Grundlage gibt.

Nach dem jüngsten mutmaßlichen Wolfsangriff am Sonntag auf Nutztiere im Paznauntal könnte es nun eng für den Beutegreifer werden. Mit Verweis auf das im Wolfsmanagementplan festgelegte Vorgehen bei so genannten „Problemwölfen“ lässt das Land jetzt den Abschuss des Tieres prüfen.

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