Überarbeitetes Modell: Kia setzt den Rio unter Strom

Kia überarbeitet seinen Kleinwagen Rio grundlegend bei Technik, Assistenz und Multimedia.

Scharfer Auftritt: Dem auf einem 20-Zoll-Fahrwerk stehenden M8 sieht man seine Kraft unschwer an.
© Hersteller

Wien – Kias Modellprogramm kann sich derzeit wirklich sehen lassen. So brilliert der Ceed auch bei Vergleichstests deutscher Fachmedien. Der komplett neue Sorento möchte ab Herbst hingegen gleich bei den größeren Premium-SUV Maß nehmen. Sein Design fuhr jetzt schon eine Auszeichnung ein, Allradsystem und Motorisierungen sind komplett neu. Ab Oktober startet dazu zeitgleich der rundum überarbeitete Rio. Die vierte Generation des Kleinwagens präsentiert sich zum Modelljahr 2021 mit überarbeitetem Design samt markentypischer Tigernase, neuen Sicherheits- und Infotainment-Technologien sowie einer grundlegend modernisierten Antriebspalette inklusive einer Kia-Premiere: In der Topmotorisierung 1.0 T-GDI (120 PS) setzen die Koreaner erstmals ein Benzin-Mildhybridsystem ein. Ein Startergenerator kombiniert die Funktionen eines Elektromotors und einer Lichtmaschine.

Beim Beschleunigen unterstützt er den Verbrennungsmotor und reduziert dadurch dessen Motorlast und Emissionen. Beim Abbremsen, Bergabfahren oder Ausrollen dient er unter bestimmten Bedingungen zur Stromerzeugung und gewährleistet so eine hocheffiziente Energierückgewinnung. Gekoppelt ist die 48-Volt-Technologie dabei mit dem neuen „intelligenten Schaltgetriebe“ (intelligent Manual Transmission, iMT). Fein für die oftmals ja großteils nur im urbanen Raum genutzten Kleinwagen: Optional ist die elektrifizierte Antriebsvariante auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich und hebt den automatisch schaltenden Hybrid-Rio somit auf ein entspannendes Komfort-Niveau. Aber auch die übrigen Motorisierungen (84, 100 PS) bleiben ebenso überarbeitet erhalten.

Neben zusätzlichen Assistenzsystemen bis zu Stauassistenten und adaptiver Geschwindigkeitsregelungsanlage hat Kia noch in das Multimediasystem investiert. Der Bildschirm hat nunmehr acht Zoll und erlaubt Bluetooth-Mehrfachverbindungen. Geeignete Handys können kabellos gekoppelt werden und finden Apple CarPlay- und Android-Auto-Schnittstellen. Bleibt nur eines beim Alten: sieben Jahre Garantie bis 150.000 Kilometer. (fell)

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