In Umstrukturierung nicht eingebunden: TSD-Betriebsrat empört

Weil er nicht in die aktuellen Pläne für eine geplante Umstrukturierung in der Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste (TSD) eingebunden ist, übt der TSD-Betriebsrat scharfe Kritik an der Geschäftsführung. Das Betriebsklima in der Landesgesellschaft ist angespannt. Der Betriebsrat erinnert Geschäftsführer Johann Aigner einmal mehr daran, dass man nicht tatenlos zusehen werde, wie die Geschäftsleitung mit oder ohne Kernteam „wöchentlich ihre Planungen vorantreibt und den Betriebsrat dabei völlig außen vor lässt und fordern eine umgehende Einbindung des Betriebsratskollegiums bei den Planungsmeetings“. Es gehe hier um personelle Veränderungen, und der Betriebsrat werde systematisch ausgegrenzt, entgegen dem Arbeitsverfassungsgesetz. „Es wird hier somit das Mitwirkungsrecht der Belegschaft gänzlich verwehrt und dies ist für uns nicht weiter akzeptabel“, empören sich die Arbeitnehmervertreter.

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Nicht zufrieden ist auch Tirols LH Günther Platter (VP) mit dem Stillstand bei der nördlichen Zulaufstrecke für den Brennerbasistunnel in Bayern. Die vorgeschlagenen fünf Trassen werden im Landkreis Rosenheim abgelehnt. „Es ist aus Tiroler und auch aus europäischer Sicht nicht akzeptabel, dass Bayern immer noch über die Trassenfindung diskutiert und der Baubeginn sich damit weiter verzögert. Bayern hinkt bereits jetzt 20 Jahre hinterher“, so Platter. (pn)

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