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Schutzzone rund um die Mentlgasse : „Es läuft gut“

Seit der Einführung der Schutzzone rund um die Mentlgasse verhängte die Polizei sechs Betretungsverbote. Bei zwei Personen stellten die Beamten Suchtgift sicher, zwei weitere Verdächtige wurden beim Dealen erwischt.

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Seit 1. Juli ist die Gegend rund um die Mentlvilla eine Schutzzone.
© Böhm Thomas

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Lang hat’s gedauert, aber seit über zwei Wochen ist die Schutzzone rund um die Innsbrucker Mentlgasse in Kraft. Nach Ansicht von Stadtpolizeikommandant Romed Giner hat sich die Maßnahme bis jetzt bewährt: „Es läuft gut.“ Die Schutzzone wird offenbar weitgehend respektiert – bisher mussten die Polizisten nur wenige Personen aus dem Viertel weisen.

Genau genommen waren es sechs unerwünschte Besucher, die seit 1. Juli zum Verlassen der Schutzzone aufgefordert wurden. Bei zwei Personen stellten die Beamten Suchtgift sicher, zwei weitere Verdächtige wurden beim Dealen erwischt. Ein stark alkoholisierter Mann musste gehen, weil er Passanten angepöbelt hatte. Ein weiterer Mann leistete bei der Polizeikontrolle Widerstand.


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