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Druck auf Patscherkofelbahn-Aufsichtsrat, Willi auf Distanz

Patscherkofelbahn-Aufsichtsrat dürfte im Herbst ausgetauscht werden. BM Georg Willi hat kein Verständnis für Klagsdrohung. Die Opposition fordert eine sofortige Abberufung.

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Die Patscherkofel-Debatte gondelt munter weiter. Der Aufsichtsrat wird aber wohl im Herbst aussteigen müssen.
© Rudy De Moor

Von Peter Nindler

Innsbruck – „In die Ecke, Besen, Besen! Seids gewesen.“ Am liebsten würde es der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi (Grüne) mit Goethes Zauberlehrling halten, doch er wird die Geister rund um den Neubau am Innsbrucker Hausberg nicht los. Wieder einmal ist der Wirbel perfekt. Diesmal betrifft es den Aufsichtsrat der Patscherkofelbahn.

Wegen der massiven Mehrkosten von rund 80 Millionen Euro hat NEOS-Gemeinderätin Julia Seidl auch dem Kontrollgremium der Patscherkofel Infrastruktur GmbH Kontrollversagen vorgeworfen. Das reagiert jetzt via Anwalt mit einer Klags- androhung und spricht von Rufschädigung. Weil man ausschließlich dem Unternehmen und „nicht dem Steuerzahler“ verpflichtet sei. Nachsatz: Für den Aufsichtsrat seien weder die Interessen der Alleingesellschafterin (Stadt Innsbruck) noch allfällige Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus gesellschaftsrechtlicher Sicht relevant. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Seefelder Bürgermeister Werner Frießer.


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