Steinbockzentrum in St. Leonhard im Pitztal offiziell eröffnet

Am Schro­fen hat ab sofort das Steinbockzentrum geöffnet. Für einen ersten Lokalaugenschein war die Landesspitze mit LH Günther Platter und LHStv. Ingrid Felipe im Tiroler Oberland gekommen.

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Landeshauptmann Platter versuchte sich selbst als Fotograf: Ihm hatten es die Steinbock-Kitze angetan.
© Parth

St. Leonhard i. P. – Am Schro­fen in St. Leonhard im Pitztal hat ab sofort das Steinbockzentrum geöffnet. Für einen ersten Lokalaugenschein war die Landesspitze mit LH Günther Platter und LHStv. Ingrid Felipe im Tiroler Oberland gekommen. 3,7 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Als Projektpartner treten neben dem Land Tirol auch die EU (Regio Imst), der Tourismusverband Pitztal, der Tiroler Landesjägerverband und die Gemeinde St. Leonhard in Erscheinung. Momentan werden hier sieben Steinböcke in einem für Besucher geöffneten, 2500 Quadratmeter großen Gehege beherbergt.

„Zur gelungenen Architektur gehören auch die Naturvermittlung sowie die Bildung generell“, ist LHStv. Ingrid Felipe überzeugt: „Denn was wir kennen und lieben, lernen wir auch zu schützen!“ So könne der Naturschutz im besten Fall, wie sich am Steinbockzentrum perfekt zeige, Impulsgeber eines authentischen Tourismus sein. „Das Steinbockzentrum ist eines der Leuchtturmprojekte, welches sowohl dem Markenkern des Pitztals entspricht als auch für Einheimische und Gäste eine 365-Tage-Attraktion darstellt“, schließt dazu TVB-Obmann Rainer Schultes thematisch an.

LH Günther Platter konnte sich sofort für die Steinböcke begeistern: „Die größte Steinbockpopulation der Ostalpen, das ist doch was!“ Neben Standortbürgermeister Elmar Haid war der Geschäftsführer des Naturparks Kaunergrat, Ernst Partl, die treibende Kraft hinter dem Steinbockzentrum: „Das Tiroler Steinbockzentrum ist schon jetzt nicht mehr wegzudenken.“ Weitere Kooperationspartner sind die Tiroler Landesmuseen und der Alpenzoo Innsbruck. (top)


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