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Kofel-Aufsichtsrat: „Nicht dem Steuerzahler verpflichtet“

Wegen harscher Kritik deckt der Aufsichtsrat der Patscherkofel Infrastruktur GmbH die NEOS-Gemeinderätin Julia Seidl mit Klagsandrohungen ein.

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Aufsichtsratsvorsitzender Frießer – hier mit Ex-Geschäftsführer Baltes und Ex-Bürgermeisterin Oppitz-Plörer (v. l.) bei der Entscheidung über die Seilbahntechnik – sieht sich nur als Kontrolleur für den Betrieb.
© IKM/Sulaiman

Von Peter Nindler

Innsbruck – Als ob es in den vergangenen zwei Jahren nicht schon genügend Aufregung um die Mehrkosten beim Neubau der Patscherkofelbahn gegeben hat. Die Kosten haben sich von anfangs geschätzten 34,4 auf 63,3 Millionen erhöht. Zusammen mit dem Rückkauf der alten Bahn, der Nachnutzung der alten Talstation in Igls sowie dem geplanten Sportbereich müssen schlussendlich 80 Millionen Euro aufgewendet werden. Bei Realisierung der Rodelbahn und des Schwimmteichs bis zu 87 Mio. Harsche Kritik gibt es deshalb nicht nur an den politischen Verantwortlichen, sondern auch an der Kontrolle.


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