Auf 1700 Metern Seehöhe im Fichtensee baden und paddeln

Der neue, künstlich angelegte Fichtensee der Zeller Bergbahnen dient im Winter der Beschneiung. Im Sommer kann man dort schwimmen und Boot fahren.

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Entspanntes Paddeln auf dem Fichtensee. Auch Stand-up-Paddling ist hoch über dem Zillertal möglich
© Zillertalarena

Rohrberg, Zell a. Z. – Wo vor wenigen Jahren auf 1700 Metern Seehöhe noch eine Bergwiese war, kann man heuer Boot fahren und sich hoch über dem Zillertal beim Stand-up-Paddling versuchen. Möglich macht’s die Zeller Bergbahn, die wie immer mehr Seilbahngesellschaften ihre für die Beschneiung benötigten Speicherteiche gleich so baute, dass sie auch im Sommer touristisch genutzt werden können.

Nach zweijähriger Bauzeit ist das Projekt Fichtensee auf der Rosenalm in der Ziller­talarena nun abgeschlossen. Knapp zwei Hektar Wasserfläche hat der 13,7 Meter tiefe, künstlich angelegte See auf 1700 Metern Seehöhe. Eine Aussichtsplattform bietet Sicht auf die umliegende Bergwelt, ein Bootsverleih lädt zum Rudern ein, Genussnischen und Schaukeln dienen der Entspannung. Für die Kleinsten gibt es einen Niedrigwasserbereich und für sportlich Ambitionierte einen Stand-up-Paddle-Verleih und Sprungstege. Den kleinen Hunger kann man an einem Food-Truck stillen. Das familiäre Angebot wird durch die buggytaugliche Almrunde ergänzt. Diese verbindet bei einer Gehzeit von rund 30 Minuten das Fichtenschloss und seinen großen Erlebnisspielplatz mit dem Fichtensee und der Bergstation der Rosenalmbahn.

„Der Sommer in den Bergen wird immer populärer und die Gäste suchen vermehrt Tipps, wo Natur, Spiel und Spaß in einem guten Ausgleich sind“, sagt „Zillertal Arena“-Marketingleiterin Annemarie Kröll. Mit dem Fichtensee baue man kontinuierlich dieses Angebot aus. (TT, ad)

Das Angebot zielt vor allem auf Familien mit Kindern ab.
© Zillertalarena

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