Geiselnehmer in Ukraine ließ nach Verhandlungen drei frei

In der westukrainischen Großstadt Luzk hat ein schwer bewaffneter Mann mindestens zehn bis 20 Menschen in einem Linienbus als Geiseln genommen. Die Polizei habe mit dem Mann Kontakt, sagte Innenminister Arsen Awakow am Dienstag örtlichen Medien zufolge. „Die Verhandlungen laufen.“ Am Abend kamen drei Geiseln nach stundenlanger Gefangenschaft frei. Darunter seien ein Jugendlicher und zwei Frauen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj soll Berichten zufolge persönlich mit dem Geiselnehmer gesprochen haben. Wie viele Menschen sich noch in der Gewalt des Mannes befinden, blieb zunächst unklar.

Dienstag früh hat ein Schwerbewaffneter in der Stadt mit rund 200.000 Einwohnern den Linienbus in seine Gewalt gebracht. Er soll mit einem Sturmgewehr bewaffnet und damit zwei Fenster des Busses zerschossen haben. Er soll zudem Handgranaten oder selbst gebaute Sprengsätze bei sich haben. Der Mann ist 44 Jahre alt und vorbestraft.


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