USA fordern Schließung des chinesischen Konsulats in Houston

Nach der angeordneten Schließung des chinesischen Konsulats in der texanischen Stadt Houston haben Chinas Diplomaten nach amerikanischen Medienberichten auf dem Gelände Dokumente verbrannt. Chinas Außenministeriumssprecher Wang Wenbin wollte die Berichte am Mittwoch auf Fragen von Journalisten in Peking nicht bestätigen, sondern sagte nur, das Konsulat arbeite „normal“.

Nach den US-Berichten haben Polizei und Feuerwehr in Houston auf Berichte von Anrainern über das Feuer reagiert, das Gelände aber nicht betreten können. Augenzeugen hätten berichtet, dass im Hof des Konsulats in Mülltonnen Dokumente verbrannt worden seien. Auch sei Rauch aufgestiegen, hieß es.

Der chinesische Außenministeriumssprecher hatte zuvor berichtet, dass die USA die Regierung in Peking aufgefordert haben, das Konsulat zu schließen. Nach chinesischen Medienberichten wurde den Diplomaten nur 72 Stunden gegeben, die USA zu verlassen. Die genauen Hintergründe, die die USA zu dem Schritt veranlasst hatten, blieben zunächst unklar.

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte