Große Investition für Penicillin: Ausbau bei Sandoz in Kundl fix

Bund, Land und Novartis sind sich einig: Für eine Erweiterung in der Antibiotika-Produktion soll ein dreistelliger Millionenbetrag rollen.

Novartis hat mehr als 4000 Beschäftigte an den Tiroler Standorten Kundl (Bild) und Schaftenau.
© Sandoz GmbH

Von Alois Vahrner

Kundl, Innsbruck, Wien – In der Vergangenheit waren von der Pharmaindustrie auch immer mehr Antibiotika-Produktionen aus Europa nach Asien verlagert worden – vor allem nach China und Indien. Weil dort die Produktionskosten weit niedriger waren und auch vonseiten der europäischen Politik keine Signale für Mindestpreise oder Abnahmemengen kamen. „Ein Kaugummi kostet längst mehr als ein Antibiotikum“, lautete die Kritik auch aus dem Management von Novartis, das mit Kundl und Schaftenau zwei große Tiroler Werke mit über 4000 Beschäftigten hat.

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