Zytomegalie-Erreger: Kinderkrippen durch neue Vorgabe in Bedrängnis

Schwangere Pädagoginnen dürfen in privaten Krabbelstuben nicht mehr arbeiten. Auf den entstehenden Kosten bleiben die Betreiber sitzen.

Kleinkinder gehören zu den Hauptüberträgern des für Ungeborene gefährlichen Zytomegalie-Virus.
© Getty Images/iStockphoto

Von Amina Stainer

Innsbruck – Renate Recla, Leiterin der Kinderkrippe Stebbstl in Ebbs und Niederndorf, ist verzweifelt. Drei ihrer Angestellten erwarten gerade ein Kind. Was unter normalen Umständen ein Grund zur Freude ist, bedeutet für Recla Angst um die eigene Existenz. Denn ein Erlass des Zentral-Arbeitsinspektorats aus dem Jahr 2019 verbietet es schwangeren Pädagoginnen zu arbeiten, zu hoch sei die Gefahr der Ansteckung mit dem Zytomegalie-Erreger. Die dadurch entstehenden Kosten müssen die Betreiber Großteils selbst tragen.

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